Arbeite mit drei Farbcodes für drei Anforderungsniveaus, aber identischen Lernzielen. Lernende wählen oder erhalten eine Farbe je nach Bedarf. Aufgaben bleiben parallel, Ergebnisse vergleichbar, Gespräche inklusiv. Durch wechselnde Farben vermeiden Sie Etiketten. Nutzen Sie Symbole, damit die Orientierung schnell gelingt, und behalten Sie die zentrale Idee der Stunde für alle sichtbar im Blick.
Komplexe Inhalte lassen sich durch Satzstarter, Wortlisten, zweisprachige Stichworte oder Piktogramme sprachlich öffnen. Lassen Sie Lernende Inhalte auf der stärksten verfügbaren Sprache skizzieren und anschließend zentrale Begriffe auf Deutsch ergänzen. So bleibt das Denken anspruchsvoll, während sprachliche Hürden sinken. Diese Balance fördert Beteiligung, Selbstwirksamkeit und fachliche Präzision gleichermaßen.
Bieten Sie Wahlmöglichkeiten bei Darstellung und Zeit, ohne Erwartungen zu senken: Stichworte, Skizze, Audio‑Notiz, Diagramm. Vereinbaren Sie kurze, klare Kriterien für Qualität. So können unterschiedliche Stärken glänzen, ohne dass jemand auffällt. Transparenz und Rituale verhindern, dass Unterstützung zur Sonderbehandlung wird, und machen anspruchsvolle Beteiligung für wirklich alle möglich.
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